Was ist eigentlich Geld und wozu ist es überhaupt gut?

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Als es noch kein Geld gab, wurden die Dinge des täglichen Lebens per Tauschhandel „eingekauft“. Das gestaltete sich manchmal recht mühsam. Brauchte ich als Schuster beispielsweise Lebensmittel, musste ich zunächst jemanden finden, der zum einen diese Lebensmittel hatte und zum anderen meine Schuhe wollte.

Und was, wenn die Schuhe dann mehr wert waren als die benötigten Lebensmittel?

Durch die Erfindung des neutralen Tauschmittels „Geld“ wurden diese Probleme gelöst. Wir wandeln heute unsere Arbeitskraft in Geld um und können dieses dann einfach und schnell zum Beispiel gegen Lebensmittel „eintauschen“.

Wir können das Geld aber auch sammeln (= sparen) und es sogar für uns arbeiten lassen (= anlegen).

Natürlich ist Geld nicht alles und sollte auch nicht ständig im Vordergrund unseres Lebens stehen. Aber es kann uns gute Dienste bei der Planung und Realisierung vieler persönlicher Lebensziele leisten: sich selbständig zu machen, das besondere Eigenheim zu kaufen, eine Auszeit zu nehmen, mehr Zeit mit dem Nachwuchs zu verbringen, die Kinder auf die Universität zu schicken oder den geliebten Oldtimer zu erwerben.

Nüchtern betrachtet ist Geld also nichts weiter als ein Symbol, ein Tauschmittel und Werkzeug, um Ziele zu erreichen.

Ziemlich einfach, oder? Wären da nur nicht unsere Erwartungen, Prägungen und all die vielen Emotionen, die wir mit dem Thema verknüpfen …